Dienstag, 16/11 43. Mit Popitz in die Stadt gefahren. Zum Dekanatsbeamten Kruschke wegen der vom Dezernat gewünschten Bescheinigung für die Wohnung. Sah Groh, Titze und andere im Docentenzimmer. Traurig. Groh wollte mir helfen, noch der beste. 12.15 bei Siebert im Arbeitsrecht-Institut, das Dankschreiben an den Dekan nach Budapest diktiert, mit Siebert nochmals über Bilfinger, es war nichts zu machen, er war aber wenigstens höflich. Zum Finanzministerium, mit Popitz nach Steglitz zurück. Todmüde, eine Stunde ausgeruht, Freude an Duschkas Tüchtigkeit, überließ ihr alles, um 5 mit Popitz Tee getrunken, um 6 ¼ gingen wir zu Frau Jessen, angstvoll auf Duschka gewartet, die mit Frau Hahm in Fidelio war, die aber sofort kamen; gut bewirtet, nachher französischer Rotwein, mit Popitz und den beiden anderen zurück. Noch den Schnaps getrunken.
Dienstag, 16. November 1943
Ein Eintrag an diesem Tag
Tagebucheintrag, Buch 19618
Dienstag, 16/11 43. Mit Popitz in die Stadt gefahren. Zum Dekanatsbeamten Kruschke wegen der vom Dezernat gewünschten Bescheinigung für die Wohnung. Sah Groh, Titze und andere im Docentenzimmer. Traurig. Groh wollte mir helfen, noch der beste. 12.15 bei Siebert im Arbeitsrecht-Institut, das Dankschreiben an den Dekan nach …
Eintrag im Buchkontext mit Annotationen lesen
Genannte Entitäten
Personen
- Carl Bilfinger (21.1.1879-2.12.1958)
- Wilhelm Groh (13.8.1890-15.1.1964)
- Haidi Hahm-Blåfield
- Käthe Jessen (1896-1983)
- N. N.
- Ödön Kuncz (18.1.1884-19.3.1964)
- Johannes Popitz (2.12.1884-2.2.1945)
- Duška Schmitt (1903-3.12.1950)
- Wolfgang Siebert (11.4.1905-25.11.1959)
- Heinrich Titze (23.10.1872-1945)
Orte