Heinrich von Kleist: Über das Marionettentheater

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Information: Inhalt: Handelt von einem Gespräch zwischen zwei Männern, die sich über das Marionettentheater, Tanz, Schauspielerei und die "Grazie" unterhalten. Der kunsttheoretische Text thematisiert das Verhältnis von Grazie und Anmut zu Erkenntnis und Bewusstsein. Das Pamphlet enthält eine versteckte Satire auf das Berliner Theater und Iffland. Zeit- und Sachbezug: Kleist war darüber verärgert, als er bei seiner Rückkehr nach Berlin keine Anstellung im Staatsdienst erhielt und seine Stücke nicht zur Aufführung kamen. Er wählte (auch aufgrund der verschärften Zensurmaßenhamen) einen subtile Form der Kritik. Überlieferung: Der Text erschien erstmals in den "Berliner Abendblättern" (12.-15. Dezember 1810) in vier Folgen, als Buchausgabe 1826. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Abhandlung als ein Schlüsseltext für Kleists dichterischem Selbstverständnis gewertet (Hanna Hellmann: "Über das Marionettentheater", 1910).
GND-ID: 4225866-2

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