Friedrich Berber (27.11.1898-23.10.1984)
GND-Daten
Biografische Information: Rechtswissenschaftler, Staatsphilosoph; 1927 Assessor im Bayerischen Justizministerium, danach Staatsanwalt, Amtsrichter, Landgerichtsrat, 1934-1937 Abteilungsleiter im Kaiser-Wilhelm-Institut für Ausländisches Öffentliches Recht und Völkerrecht, 1936 Stellvertreter am Institut für Auswärtige Politik, 1937-1945 Professor für Völkerrecht an der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Universität Berlin, 1937 Direktor des Deutschen Instituts für Außenpolitische Forschung, 1939 Gesandter 2. Klasse im Auswärtigen Amt, nach 1945 Rechtsanwalt am Bodensee, 1951-1954 völkerrechtlicher Berater in Indien, 1954-1967 Leiter des Instituts für Völkerrecht, Rechts- und Staatsphilosophie an der Universität München; nationalsozialistischer Völkerrechtler und außenpolitischer Propagandist der Nationalsozialisten
GND-ID: 118655698
Erwähnt in 5 Einträgen
- Tagebucheintrag vom 21.3.1943: Patenkindes von Duschka, Axel Weber. Schreckliches Kollegengespräch mit Weber über Berber (den Grewe einen durch und durch korrupten Menschen nennt) über
- Tagebucheintrag vom 19.5.1943: gönnt. Nachher zum Adlon, mit Kohlrausch, Geheimrat Rock, Scurla, Höhn Berber, netter Wein und gutes Essen, hinterher sogar Cognac und Sekt.
- Tagebucheintrag vom 26.5.1943: Einsamkeit und Angst vor diesen Menschen und ihrer Scheinbeschäftigung, besonders Berber und Emge. Sprach für Michaelis, am nettesten noch der alte
- Tagebucheintrag vom 27.7.1943: Leipzig, Michaelis, der nach Berlin kommt, (Neffe des Kanzlers, Freund Berbers, Wieackers Nervosität und Hysterie, alles sehr deprimierend, Tagung in München,
- Tagebucheintrag vom 29.10.1943: Freitag, 29/10 43. Traum von Berber. Immer Sieburg über Portugal gelesen; begeistert von Heinrich dem Seefahrer